Veranstaltungen und Termine


06.02.2019 - Selbsthilfe Workshop 1 „Dialog“

in 70569 Stuttgart-Vaihingen, campus.guest/Universität, Universitätsstraße 34, am 06.02.2019, 11:00 – 15:30 Uhr

Einladung

an alle Menschen, die Interesse daran haben, die Weiterentwicklung der psychiatrischen Behandlung und Versorgung aus der Sicht der psychiatrie-erfahrenen Betroffenen kritisch zu hinterfragen, zu diskutieren und konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der medizinischen und therapeutischen Versorgungsleistungen (im SGB V Bereich) erarbeiten wollen.

Das Bundesministerium für Gesundheit plant in dieser Legislaturperiode einen Dialog zur Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch kranke Menschen. Vertreter und Vertreterinnen von Verbänden und sonstige Experten und Expertinnen werden eingeladen, sich zu beteiligen. Ziel des Dialoges ist eine Standortbestimmung, die Verständigung über Entwicklungsbedarfe und die Formulierung von Handlungsempfehlungen für eine personenzentrierte Versorgung. Die Aktion psychisch Kranke (ApK e.V.) übernimmt die Organisation und Moderation für das Projekt. In Anlage befindet sich eine Grafik zur Übersicht über das Projekt. Die Auftaktveranstaltung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) "Weiterentwicklung der Hilfen für psychisch erkrankte Menschen - Standortbestimmung und Auftakt zum Dialog" fand am 06.11.2018 in Berlin statt.

Das Bundesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit (NetzG e.V.) wurde eingeladen, sich an diesem Dialog zu beteiligen. Dieses Angebot wollen wir gerne annehmen. Gleichzeitig sind wir uns bewusst darüber, dass unsere Vereinigung NetzG nicht das Meinungs- und Vertretungsrecht für alle psychiatrischen Selbsthilfe Organisationen Deutschlands besitzt. Wir alle leben von der Vielfalt der Unterschiede, der unterschiedlichen Haltungen und Meinungen in der Psychiatrie-Landschaft. Wir wollen versuchen, im Vorfeld des geplanten Dialogs mit möglichst vielen Menschen, Selbsthilfegruppen und –Organisationen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands ins Gespräch zu kommen.

Den Auftakt hierzu bildet ein erstes Treffen am 6. Februar 2019 von 11:00 bis 15:30 Uhr in Stuttgart, zu dem wir Dich/Sie herzlich einladen wollen. Als Orientierungshilfe im Anhang Ort und Anreiseübersicht. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Unsere geplanten Themen- und Diskussionsschwerpunkte sind:

• Ambulante und stationäre medizinische Rehabilitation,

• Behandlungsmöglichkeiten zu Hause (z.B. Home Treatment),

• Krisenversorgung und

• Beteiligungsmöglichkeiten von Peers an der medizinischen und therapeutischen Versorgung.

Alle Themen unterliegen dem individuellen Anspruch der Betroffenen auf Selbst- und Mitbestimmung im Rahmen der Behandlungsplanung und –Gestaltung. Solltest Du / sollten Sie Interesse haben mitzuwirken, dann bitten wir Dich/Sie bis spätestens 28. Januar 2019 um eine Mitteilung per Email an f.j.wagner@gmx.net Es wäre großartig und ausgesprochen hilfreich, wenn Sie/Du mitwirken könnten/könntest. Denn wir Verantwortlichen von NetzG bilden nur das Sammelbecken und Sprachrohr der „bunten“ psychiatrischen Selbsthilfe in Deutschland. Nutzen Sie Ihr Recht auf Mitbestimmung, nütze jetzt Deine Möglichkeit, die Zukunft der psychiatrischen Versorgung bedürfnisgerechter zu gestalten. Wir freuen uns auf Ihre / Deine Beiträge.

Herzliche Grüße

Franz-Josef Wagner & Hermann Stemmler

Bundesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit e.V.

 

                                                                  

14.07.18 - 3. Mitgliederversammlung NetzG

Am 14. Juli 2018 findet in Düsseldorf die 3. Mitgliederversammlung des NetzG ab 9:30 bis 12:30 in der Volkshochschule, Bertha-von Suttner-Platz 1, 40227 Düsseldorf statt. Den Mitgliedern geht zusätzlich eine schriftliche Einladung zu. Die Mitgliederversammlung hat den inhaltllichen Schwerpunkt die Auswertung des Workshops "Zwangsvermeidung" am Vortag:

Selbsthilfe Workshop

"Vermeidung von Zwangsmaßnahmen im psychiatrischen Hilfesystem"

am 13. Juli 2018 in der Volkshochschule in Düsseldorf

Die Themen Zwang und Zwangsvermeidung begegnen uns immer wieder im psychiatrischen Alltag. Mit einem Workshop soll dazu beigetragen werden, Selbstbestimmung und Zwangsvermeidung aus der Perspektive der Selbsthilfe besonderere Aufmerksamkeit zu schenken. Wir laden ein, miteinander zum Thema Zwangsvermeidung ins Gspräch zu kommen. Wir wollen uns über Erfahrungen austauschen, gelungene Alternativen identifizieren, um diese für sie Zukunft zu markieren.

Gemeinsam mit dem Bundesnetzwerk Selbsthilfe Seelische Gesundheit lädt die Bundesaarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatriescher Verbünde zur Reflektion und Diskussion ein.

Bei Interesse können Sie sich über die Geschäftsstelle 0228 3907637 oder nrw-projekt@bag-gpv.de zum Workshop anmelden.

 

 

29.05.2017 - 2. Mitgliederversammlung NetzG

Am 29. Mai 2017 findet in Berlin die 2. Mitgliederversammlung des NetzG statt; voraussichtlich gegen 17.00 Uhr. Der Ort der Veranstaltung wird baldmöglichst und rechtzeitig noch an dieser Stelle bekanntgegeben. Den Mitgliedern geht zusätzlich eine schriftliche Einladung zu.

APK-Jahrestagung 2017 und gemeinschaftlicher Selbsthilfetag zum Thema "Die neue Sozial- und Psychiatriepolitik – Perspektiven für seelische Gesundheit und psychiatrische Hilfen" am 29. und 30. Mai 2017 in Berlin

Die diesjährige Jahrestagung der APK stellt am ersten Tag die politischen Perspektiven zur Verbesserung der Hilfen für psychisch kranke Menschen in den Vordergrund. Der zweite Tag wird von Selbsthilfeorganisationen ausgerichtet und ist eine Einladung zum Trialog zwischen Psychiatrieerfahrenen, Angehörigen, Planungsverantwortlichen und Mitarbeitenden psychiatrischer Einrichtungen und wird von unseren Kooperationspartnern Bundesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit (NetzG), Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. – Familien- Selbsthilfe Psychiatrie (BApK) und EX-IN-Deutschland e.V. gestaltet. Im Vordergrund stehen dabei die Themen 'Selbsthilfegestützte Beratung','erfolgreiche Wohnungssuche' und 'wechselseitige Qualifizierung zur Beteiligung an Behandlung und Entscheidungsprozessen'. In diesem Rahmen bietet der BApK ein Deeskalationstraining an.“ (Quelle: Homepage des APK e.V.)